Kreuzfahrten

Albert Ballin war es, der Ende des 19. Jahrhunderts bemerkte, dass die großen Passagierschiffe im Winter im Hafen lagen und der Reederei nur Verluste brachten. Eine regelmäßige Passage im Atlantik lohnte sich nicht. Er kam auf die Idee, "Spaßreisen" auf Schiffen in (sub)tropische Gebiete feil zu bieten. Über 200 Passagiere unternahmen als "Pioniere" auf der Augusta Victoria eine zweimonatige Kreuzfahrt.

In den Jahren danach waren Kreuzfahrten eher etwas für die betagtere Generation, die auf der Suche nach Entspannung waren. Üblicherweise ohne Wechsel des Zimmers bzw. der Kabine konnten sie die Weltmeere ganz entspannt kennenlernen. Gesellschaftlichen Anschluss auf Kreuzfahrten zu finden war leicht machbar. Männer waren oft in der Unterzahl, daher wurde der Mitarbeiterstamm von Reedereien um Tänzer und Unterhalter erweitert.

Heute werden gerne Kreuzfahrten in die Karibik unternommen.